Chemiepark Marl
15. Januar 2019

Fitnesskur für einen Traditionsstandort

Seit 1964 werden hoch im Norden des Chemieparks an der Nordstraße Industriegase abgefüllt. Seit 1999 im Namen von Air Liquide. Wasserstoff, Methan und Ethylen. Pro Jahr werden rund 14.000 Trailer mit Wasserstoff befüllt.

Seit 1964 werden hoch im Norden des Chemieparks an der Nordstraße Industriegase abgefüllt. Seit 1999 im Namen von Air Liquide. Wasserstoff, Methan und Ethylen. Pro Jahr werden rund 14.000 Trailer mit Wasserstoff befüllt. Dieses Pensum hat Spuren hinterlassen. Deswegen hat Air Liquide dem Standort jetzt eine Frische-Kur verordnet – unter anderem mit mehr bebautem und genutzten Grundstück, verbesserter Analytik und neuen Rohrbrücken.

Es sind viele kleine Stellschrauben, an denen Air Liquide seit dem Spatenstich im Juli 2017 für die Frische-Kur ihres Geländes gedreht hat: Neue Kanäle, sanierte Flächen, überarbeitete Gebäudeteile. Die Rohrbrücken sind neu verlegt worden und konnten sich zusätzlich über Nachwuchs freuen. Außerdem wurden Blitzschutz und Erdung, sowie Rohrleitungen erneuert. Neue Gas-Analysatoren werden den Standort noch weiter fit machen für die Zukunft.

„Im südlichen Teil des Geländes haben wir die Fläche erweitert, um mehr Platz für die Lagerung von Flaschen und Bündeln zu schaffen. Außerdem verlaufen unsere gasführenden Rohrleitungen jetzt oberirdisch, damit wir sie besser warten können“, sagt Projektleiter Dr. Vincent Rosner.

Air Liquide hat in den vergangenen Jahren vor allem in die Sicherheit ihres Grundstücks und der Gasabfüllung investiert und mit dieser Frische-Kur jetzt auch in Sachen Infrastruktur und Equipment nachgebessert. „Auch neue gesetzliche Vorgaben und Maßnahmen aus internen und externen Audits haben bei der Entscheidung eine Rolle gespielt“, erklärt Standortleiter Ralf Fricke. „Jetzt freuen sich alle Kollegen, dass es endlich etwas wird.“
Im Air Liquide-Füllwerk im Chemiepark Marl arbeiten zwölf Mitarbeiter, teils rund um die Uhr.

Als einen ganz neuen Standort sehen die Kollegen ihr Füllwerk nun nicht, aber als einen Standort „Marl 2.0“, der Zukunftsperspektiven und Planungssicherheit bietet.