Evonik erweitert seine Produktionsanlage für Katalysatoren und eröffnet eine neue Scale-up Anlage im Chemiepark Marl

Essen, 2. März 2016
  • Investition in Neubau und Erweiterung optimiert Forschung, Entwicklung und Produktion im Bereich Festbettkatalysatoren. 

  • Konsequenter Ausbau von Kompetenzen und Kapazitäten im Bereich Chemiekatalysatoren 

  • Schnelle und unfallfreie Bauphase


Evonik eröffnete jetzt in Marl einen neuen Anlagenteil zur Produktion und ein neues Gebäude für Forschung, Entwicklung und Scale-up von Katalysatoren. Am Standort Marl werden bereits seit 75 Jahren Katalysatoren produziert.

Für einen niedrigen zweistelligen Millionen-€-Betrag erweiterte das Geschäftsgebiet Catalysts des Spezialchemiekonzerns die bestehende Produktion und baute ein neues Gebäude, in dem an der weiteren Verbesserung von Festbettkatalysatoren gearbeitet wird.

"Innovationen und kontinuierliche Optimierung der Produkte sind das Herzstück des Katalysatorgeschäfts", begründet Johannes Ohmer, Mitglied der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH, die Investition. "Leistungsfähige Katalysatoren tragen in der Chemie erheblich dazu bei, effizient mit Ressourcen umzugehen."

Festbettkatalysatoren werden überwiegend in großen kontinuierlichen Verfahren zur Herstellung von Grundchemikalien eingesetzt. Im Neubau der "Scale-up-Anlage" entwickeln Mitarbeiter aus Forschung & Entwicklung Katalysatorrezepturen zunächst im Labormaßstab. Auf Pilotaggregaten erfolgt anschließend das Up-Scaling und die Optimierung der Rezepturen für die Produktion auf den kommerziellen Anlagen.

"Für Evonik bedeutet die Erweiterung der Anlage einen weiteren Schritt beim konsequenten Ausbau von Kompetenzen und Kapazitäten im Bereich Chemiekatalysatoren", erläutert Dr. Wilfried Eul, Geschäftsgebietsleiter der Evonik Catalysts. "Ziel ist es, den Kunden in den relevanten Märkten auch in Zukunft maßgeschneiderte Katalysatoren aus technologisch hochwertigen und kosteneffizienten Anlagen zur Verfügung zu stellen."

Durch die Erweiterung und den Neubau konnten alle Bereiche auch räumlich zusammengeführt werden. Dies ermöglicht kurze Wege, vereinfacht den paralellen Betrieb von Maschinen und Anlagen und verbessert die Kommunikation unter den Mitarbeitern. Durch die Ausrüstung schon bestehender Anlagen mit moderner Steuerungstechnik wird zudem Efizienz dieser Anlagen erhöht.

Für die kommerzielle Produktion errichtete Evonik eine zusätzliche Formgebungsanlage, die Katalysatoren in die für den Kunden optimierte Liefer- und Einsatzform bringt. Diese neue Anlage ist mit hoch innovativer Technik ausgestattet. Insbesondere wurde der Materialfluss des mehrstufigen Prozesses deutlich verbessert, der den manuellen Transport von Materialien fast überflüssig macht. Neue Analysen- und Messtechniken ermöglichen es, den Prozess präzise zu steuern.

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    Das Segment Resource Efficiency wird von der Evonik Resource Efficiency GmbH geführt und bündelt die Spezialchemieaktivitäten von Evonik für industrielle Anwendungen. Es bietet Hochleistungsmaterialien für umweltfreundliche und energieeffiziente Systemlösungen für den Automobilsektor, die Farben-, Lack-, Klebstoff- und Bauindustrie und viele weitere Branchen an. Das Segment erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 mit rund 7.800 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 4 Milliarden €.

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    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie und in den Segmenten Nutrition & Care, Resource Efficiency und Performance Materials tätig. Dabei profitiert Evonik besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Mehr als 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 12,9 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 1,9 Milliarden €.

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