Woche der Industrie

Marl, 4. Oktober 2016. Was verbirgt sich hinter den Toren des Chemieparks? Und wer arbeitet dort eigentlich an welchen Aufgaben? Vom 17. bis zum 25. September öffnete der Chemiepark Marl im Rahmen der Woche der Industrie seine Pforten und beantwortete diese Fragen rund 250 Nachbarn und Schülern auf einer ausführlichen Entdeckungstour durch das Werk.

„Mit 6,5 Quadratkilometern und rund 10.000 Mitarbeitern ist der Chemiepark Marl der drittgrößte Chemiestandort Europas. Neben Evonik beherbergt das Gelände zwölf weitere Unternehmen“, begrüßte Gerd Hoffmeister von der Standortkommunikation die Besucher.

Der Hafen im Norden des Chemieparks, das im Mai in Betrieb genommene Gas- und Dampfturbinenkraftwerk und das Umschlagterminal waren wesentliche Stationen der Tour. Das absolute Highlight bot sich für die meisten Teilnehmer beim Ausblick über den Chemiepark und dessen Nachbarschaft aus 40 Metern Höhe. Bei bestem Wetter konnten die Besucher bis weit über die Grenzen Marls hinaus schauen.

Die Schulklassen zeigten sich besonders interessiert an den Ausbildungsmöglichkeiten im Chemiepark. Am größten Standort von Evonik werden aktuell rund 700 Auszubildende in unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Erstaunt waren die Schüler vor allem über die Vielfalt der Möglichkeiten. „Das ist alles super interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass der Chemiepark so riesig ist und dass es hier so viele verschiedene Berufe gibt“, so ein Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Marl.

„Ob ehemaliger Bankvorstand oder kommender Chemikant, die meisten Besucher fanden die Besichtigung sehr spannend“, ordnete Gerd Hoffmeister die Woche der Industrie ein. Ziel der Aktion war es vor allem, die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Chemie weiter zu festigen. „Ich denke, das ist uns auch dieses Mal wieder gut gelungen.“

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Florian Zintl

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