Evonik qualifiziert Jugendliche für Ausbildung

Evonik und die Evonik Stiftung setzen das Engagement für Jugendliche, die noch nicht ausbildungsreif sind, fort. Im November begannen die ersten Teilnehmer des Jahrgangs 2017/18 im Chemiepark Marl und am Essener Standort von Evonik mit „Start in den Beruf“.

An den weiteren Konzernstandorten Wesseling, Lülsdorf, Hanau und Darmstadt beginnt das Programm zeitversetzt. Insgesamt stehen, wie im Vorjahr, 90 Plätze in der Berufsvorbereitung zur Verfügung, 50 davon bei Evonik. Zusätzlich bietet die Evonik Stiftung je 20 Plätze für junge Flüchtlinge und für andere in Deutschland lebende Jugendliche an. „Noch immer verlassen zu viele Jugendliche die Schule, ohne eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Das darf nicht sein. Das Programm ‚Start in den Beruf‘ hat sich als wichtige Brücke in den Arbeitsmarkt bewährt“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. Jedes Jahr eröffnet „Start in den Beruf“ mehr als drei Vierteln der Teilnehmer nach Abschluss eine berufliche Perspektive.

Im Durchgang 2016/17 schlossen insgesamt 78 junge Frauen und Männer das Programm ab. 53 junge Menschen wurden direkt in eine duale Ausbildung vermittelt. 27 lernen nun bei Evonik Berufe wie Chemikant, Anlagen- oder Industriemechaniker. Weitere 26 begannen eine Ausbildung in einem anderen Unternehmen. Neun Teilnehmer entschieden sich für einen weiterführenden schulischen Bildungsgang. Ein „Starter“ nahm eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf. Die teilnehmenden Flüchtlinge schnitten im Durchgang 2016/17 besonders gut ab. Allen eröffnete sich nach Beendigung des Programms eine berufliche Perspektive. Eine duale Ausbildung haben 15 begonnen, davon 8 bei Evonik. „Die Erfahrungen mit Flüchtlingen bei ‚Start in den Beruf‘, die von der Evonik Stiftung gefördert werden, sind erneut sehr positiv. Das zeigt, dass der Ansatz funktioniert“, sagt Evonik-Vorstand Wessel.

Evonik beteiligt sich 2017/18 bereits zum 17. Mal an „Start in den Beruf“, die Evonik Stiftung zum dritten Mal. Ziel des von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufenen Programms ist es, Jugendliche, die noch nicht ausbildungsreif sind, für eine Ausbildung zu qualifizieren. Dabei lernen die Teilnehmer im Rahmen eines Langzeitpraktikums vor allem naturwissenschaftlich-technische Berufe praktisch kennen. Außerdem werden sie fachlich und sozialpädagogisch intensiv betreut.

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Tobias Römer

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