Landesbester Prüfling kommt aus dem Chemiepark

Moritz Brinkforth hat seine Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker als landesbester Prüfungsteilnehmer bestanden. In sämtlichen prüfungsrelevanten Fächern erzielte der 22-Jährige die Bestnote aller Auszubildenden der 16 Industrie- und Handelskammern Nordrhein-Westfalens. Die für ihn zuständige Niederrheinische „IHK Duisburg · Wesel · Kleve zu Duisburg“ ehrte den Mitarbeiter von Evonik aus dem Chemiepark Marl bei ihrer Landesbestenehrung in der Duisburger Mercatorhalle.

102 Azubis wurden unter insgesamt 30.000 Prüflingen im Jahr 2017 für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Brinkforth, der im Oktober sein Bachelorstudium im Bereich Maschinenbau für Konstruktion und Entwicklungen abgeschlossen hat, bewarb sich für das anschließende Masterstudium um ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung. „Ich hoffe sehr, dass ich das Stipendium bekommen werde“, äußert sich Brinkforth, der noch auf eine finale Rückmeldung wartet. „Die Einblicke als Jugendvertrauensperson in die vielen Bereiche der Gewerkschaft während meiner Ausbildung als auch der Kontakt zum Betriebsrat und dem Bezirk Recklinghausen haben mich auf die Hans-Böckler-Stiftung aufmerksam gemacht. Es wäre natürlich super wenn das Vollzeitstudium jetzt nach meiner Ausbildung unterstützt werden würde.“

Neben seinem beruflichen Erfolg ist Brinkforth nicht nur gewerkschaftlich aktiv: Weitere Ehrenämter wie die Betreuung eines Jugendcamps in China, Mitarbeit im DLRG-Katastrophenschutz und die Arbeit als Skilehrer ergänzen das Engagement des ausgelernten Anlagenmechanikers. „Ich habe den Anspruch an mich selbst, alle Aufgaben, die ich mir vornehme, pflichtbewusst zu erfüllen. Außerdem brauche ich den aktiven Ausgleich während meines Studiums – auch wenn alles zusammen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und ich meist erst am frühen Abend zu Hause bin“, erklärt der Masterstudent seinen ambitionierten Tagesrhythmus.

„Ich muss aber auch sagen, dass ohne die gute Unterstützung durch meine Ausbilder und die Bereiche von Evonik, die während meiner dualen Ausbildung miteinander kooperiert haben, so ein guter Abschluss gar nicht möglich gewesen wäre. Das muss – neben dem eigenen Ehrgeiz - schon alles passen, um als Landesbester abschließen zu können.“

Die Alternative, erst eine Ausbildung zu machen und währenddessen oder nachträglich ein Studium anzuschließen, kann Brinkforth anderen Interessenten nur ans Herz legen. Viele theoretische Inhalte des Lernstoffs verstehe man mit Praxiserfahrung viel schneller, sagt er.

Antonius Kappe, Leiter der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung im Chemiepark Marl und Ausbilder Carsten Rott zeigen sich stolz und wünschen ihrem ehemaligen Schützling auf seinem weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft, sagen sie. Die Hauptaufgabe der Ausbildung bei Evonik bestehe darin, den optimalen Rahmen für die Förderung junger Talente zu schaffen und somit den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern, so Kappe. Charakteristisch für eine Ausbildung bei Evonik seien das abwechslungsreiche Tätigkeitsfeld, die intensive Betreuung, das reichhaltige Weiterbildungsangebot, das Einbeziehen der Azubis in unternehmensgestalterische Projekte und ein vielfältiger Kontakt zu Unternehmen, Bewerbern und Mitarbeitern – alles getreu dem Ausbildungsmotto „Wege bereiten - Wege begleiten“, so Rott.

Moritz Brinkforth und Carsten Rott, einer seiner ehemaligen Ausbilder, im Ausbildungszentrum von Evonik im Chemiepark Marl.

Moritz Brinkforth und Carsten Rott, einer seiner ehemaligen Ausbilder, im Ausbildungszentrum von Evonik im Chemiepark Marl.

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