Evonik qualifiziert junge Menschen für die Berufsausbildung auch im Chemiepark

Marl. Evonik unterstützt erneut junge Menschen auf dem Weg zur Ausbildungsreife: 50 Jugendliche – darunter elf Geflüchtete - haben in Essen, im Chemiepark Marl und an den rheinischen Standorten im Rahmen der Initiative „Start in den Beruf“ bereits eine Berufsvorbereitungsmaßnahme begonnen. 40 weitere Plätze stehen ab Februar 2019 an den Evonik-Standorten in Darmstadt und Hanau zur Verfügung.

Mit dem von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufenen Programm setzt Evonik das Engagement für jene Jugendliche fort, denen die Voraussetzungen für die direkte Aufnahme einer Berufsausbildung noch fehlen. Die Evonik Stiftung unterstützt das Programm der Evonik-Ausbildung erneut mit der Finanzierung von 20 Plätzen für junge Flüchtlinge sowie 20 Plätzen für in Deutschland aufgewachsene Jugendliche.

Nicht alle Schulabgänger sind für eine Lehrstelle gut gerüstet oder haben ihren persönlichen beruflichen Weg bereits gefunden – und das in einer Zeit, in der laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag in jedem dritten Betrieb in Deutschland Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. „Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig die Investition in Qualifizierung, Bildung und Berufsorientierung junger Menschen ist – nicht nur für unser Unternehmen“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. „Insbesondere für junge Geflüchtete gilt: Der beste Wege, um in Deutschland Fuß zu fassen, ist ein erfolgreicher Einstieg in die Arbeitswelt.“

Bei „Start in den Beruf“ lernen die Teilnehmer über acht Monate hinweg vor allem naturwissenschaftlich-technische Berufe kennen und können eigene praktische Erfahrungen sammeln. Zudem werden sie fachlich und sozialpädagogisch intensiv betreut. Für die Geflüchteten wurde das Programm um zusätzlichen Deutschunterricht erweitert. Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge absolvieren die Maßnahme gemeinsam in gemischten Gruppen.

„Das originäre Ziel, junge Menschen ausbildungsreif und damit attraktiv für den Ausbildungsmarkt zu machen, haben wir im vergangenen Durchgang bei einem Großteil der Teilnehmer erreicht“, sagt Dr. Hans Jürgen Metternich, Leiter Ausbildung Nord und Ausbildungskoordinator von Evonik. Ein direkt anschließendes Lehrstellenangebot bei Evonik oder einem Partnerunternehmen konnte knapp 70 Prozent der insgesamt 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterbreitet werden. Darunter ist auch ein junger Flüchtling aus Syrien, der sich mit besonders guten Leistungen für die anspruchsvolle Ausbildung zum Chemielaboranten qualifiziert hat.

Bei den noch nicht mit einem Ausbildungsplatz ausgestatteten Absolventen bestand mehrfach der Wunsch, im Anschluss an „Start in den Beruf“ zunächst eine weiterführende Schule besuchen zu wollen. „Nach den acht Monaten wird niemand allein gelassen“, sagt Metternich. „Hier greift mittlerweile die sehr gute Kooperation von Maßnahme- und Bildungsträgern sowie den Agenturen für Arbeit, die sich intensiv und erfolgreich um die Jugendlichen kümmern.“

Evonik eröffnet jedes Jahr mehreren hundert jungen Menschen einen fundierten Start ins Berufsleben. Sie erlernen einen von insgesamt 38 anerkannten Berufen und kooperativen Studiengängen. Für die Qualität der Ausbildung ist das Unternehmen kürzlich erneut als einer der „Besten Ausbilder Deutschlands“ ausgezeichnet worden. Dafür haben das Wirtschaftsmagazin Capital, die Plattform Ausbildung.de sowie TERRITORY Embrace fünf Kriterien untersucht: Betreuung, Lernen im Betrieb, Engagement des Unternehmens, Erfolgschancen und innovative Lernmethoden. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis der Erhebung. Die Auszeichnung ist Bestätigung und Antrieb zugleich“, sagt Wessel. „Wir arbeiten sehr engagiert daran, dieses hohe Niveau langfristig zu erhalten.“

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Tobias Römer

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