Marl
26. August 2020

Vorstandsvorsitzender sehr zufrieden mit Fortschritt der Großprojekte

Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender von Evonik, hat sich im Chemiepark Marl über den Fortschritt der großen Investitionsprojekte AS20+ (Kraftwerksneubauten und Kohleausstieg) und PISA informiert.

Er zeigte sich beeindruckt angesichts der trotz der CoViD-19-Pandemie planmäßig verlaufenden Projekte. Rund um die Erweiterung der Produktionskapazitäten für den Hochleistungskunststoff Polyamid 12 (PISA) hat er an verschiedenen Stationen projektverantwortliche Mitarbeiter getroffen. Auch der Baufortschritt für die neuen Kraftwerksblöcke im Rahmen des Projekts AS20+ stand auf Kullmanns Agenda. Der Vorstandvorsitzende zeigte sich sehr zufrieden mit dem Erreichten und hatte ein offenes Ohr für die Projektmitarbeiter vor Ort. Zudem besuchte er das Hydroformylierungslabor, das aktuell mit einer bahnbrechenden doppelten Carbonylierung aufwarten kann. Und er traf die Spitzenvertreter der Mitbestimmungsgremien sowie Führungskräfte aus dem Chemiepark zum Dialog.

Vom Stand der baulichen Aktivitäten rund um den Ausbau der Produktionsanlagen für Polyamid 12 äußerte sich Kullmann beeindruckt: „Mit PISA, dem größten Investitionsprojekt, bauen wir an der Zukunft des Konzerns und schauen auf das Morgen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Baufortschritt, den Sie mir heute hier vorgestellt haben“, so Kullmann auf dem PISA-Baufeld zu den Projektverantwortlichen Markus von Twistern und Thomas Schwagrzinna sowie BL-Leiter Ralf Düssel. Für das PISA-Projekt arbeiten Mitarbeiter aus 42 verschiedenen Nationen. Bau-, Transport- und Einsatzlogistik sind angesichts der vielen, parallel laufenden Aktivitäten und der Pandemie eine gewaltige Herausforderung für alle Beteiligten.

Bei der Konstruktion der Kraftwerksblöcke, die das letzte Kohlekraftwerk des Chemieparks Ende 2021 ersetzen sollen, werden unter anderem mehr als 2.000 Tonnen Stahl verbaut. Kullmann bedankte sich bei den Verantwortlichen Heiko Mennerich und Carsten Kolligs für Information und Führung über die Baustelle: „So stelle ich mir die Umsetzung solch eines Kraftakts vor: Klar, präzise, direkt und energisch.“

Die beiden Großprojekte sind wesentlicher Teil der baulichen Aktivitäten in diesem und nächsten Jahr im Chemiepark. Sie sind die größten Einzelinvestitionen von Evonik in der Geschichte des Chemieparks und die größte Investition von Evonik in Deutschland. Kullmann betonte die Bedeutung dieser Anstrengungen für den Konzern: „Wir bauen hier für die Zukunft unseres Unternehmens, unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und der Umwelt und geben gleichzeitig ein deutliches Commitment für den Industriestandort NRW. Die umfangreichen Investitionen sollen diese Zukunft in unserem Sinne gestalten und unser Wachstum unterstützen. Was ich heute hier im Chemiepark gesehen habe, ist beeindruckend und gut.“

Bei einer Visite des Hydroformylierungslabors präsentierte Leiter Prof. Dr. Robert Franke die Arbeit seines Teams im Innovationsmanagement. Die Forscher setzen neue Katalysatorsysteme in der Hydroformylierung ein, einer industriell bedeutenden Reaktion, mit der die chemische Industrie aus Olefinen und Synthesegas Aldehyde gewinnt. Franke ist stolz auf diese Forschungsleistungen im Chemiepark: „In großtechnischen Hydroformylierungen werden heute ausschließlich homogene Katalysatoren als effiziente Reaktionsbeschleuniger mit hoher Wirksamkeit und Selektivität eingesetzt. Im Zusammenspiel mit unserem Bereich Verfahrenstechnik & Engineering bauen diese Mitarbeiter hier unseren Technologievorsprung kontinuierlich aus.“

Chemiepark-Standortleiter Dr. Jörg Harren freute sich über den Besuch und die gute Zusammenarbeit am Standort, die die Realisierung dieser Projekte trotz hoher Auslastung der Produktionsbetriebe und den Herausforderungen der Pandemie ermöglicht.

Kullmann traf anschließend im Feierabendhaus die Spitzenvertreter der Mitbestimmungsgremien im Gemeinschaftsbetrieb Marl zum Gespräch: Betriebsratsvorsitzende Anke Strüber-Hummelt und ihren Stellvertreter Gerhard Ribbeheger sowie Sprecherausschussvorsitzender Dr. Reinhard Greinert und seinen Stellvertreter Dr. Dietmar Ruttert.

Zum Abschluss seines umfangreichen Besuchs diskutierte der Vorstandsvorsitzende noch mit Führungskräften aus dem Chemiepark über verschiedene aktuelle Themen rund um den Konzern und der Wirtschaftslage.

Informationen zum Konzern

Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 13,1 Mrd. € und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,15 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 32.000 Mitarbeitern verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.

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